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Verschiedene Berichte



16.5.2012
Luczak verlässt Beckenrand – Iordache kommt
Britischer Wasserball-Nationaltrainer zum SV Weiden
 
(prg) Trainer-Wechsel beim Wasserball-Bundesligisten SV Weiden: Irek Luczak (46) legt auf eigenen Wunsch nach zwölf Jahren sein Amt als Coach der ersten Wasserball-Mannschaft nieder und wird zur neuen Saison vom britischen Nationaltrainer Cristian Iordache (43) beerbt, der direkt nach den Olympischen Spielen in die Oberpfalz kommt.
 
Irek Luczak, der die Wasserball-Abteilung auch als Wasserball-Wart, Sportwart und Teammanager geleitet hat und weiterhin leiten wird und auch die A-Jugend des Vereins trainiert hatte, will nach 17 Jahren Traineramt und davon zwölf Jahren als Coach der ersten Mannschaft in die „zweite Reihe“ zurück und sich auf die Verantwortlichkeiten außerhalb des Beckenrandes beschränken.
 
Die Situation wollte es dann so, dass Luczak, der auch seinem Beruf als Glas-Bautechniker uneingeschränkt nachgeht und wohl der einzige ehrenamtliche Trainer der Bundesliga war, sich als Leiter der Abteilung um seinen eigenen Nachfolger kümmern musste. „Ich sehe die Wasserball-Abteilung und besonders die erste Mannschaft schon ein Stück weit wie einen heranwachsenden Jugendlichen, den ich seit Kindesbeinen an begleitet habe, da will man die Sache natürlich auch nicht irgendjemanden in die Hand drücken“ beschreibt Luczak, wie schwierig es war, hier eine zufriedenstellende Lösung zu finden. „Umso glücklicher bin ich, dass mit Cristian mein absoluter Wunschkandidat unter Vertrag genommen werden konnte und dass wir in Kooperation mit dem Britischen Verband eine für uns realisierbare Lösung fanden.“ 
 
Die Gesamtheit der Vereinsaufgaben als Trainer, Abteilungs- und Sportleiter sowie Teammanager wuchs, verbunden mit dem sportlichen Aufstieg, neben seinem Familien- und Berufsleben für Luczak stetig. Nun musste Entlastung her:
 „Die Mitteilung meiner Entscheidung der Mannschaft gegenüber war der schwerste Gang in meiner Trainerlaufbahn. Ich habe als Trainer eine sehr schöne Zeit erlebt, die ich niemals missen möchte aber jetzt ist die Zeit gekommen, diesen Lebensabschnitt abzuschließen“ so der sichtlich gerührte Coach zum Abschluss.
„Wir haben uns von 2000 bis heute stetig verbessert. In den letzten drei Spielzeiten stagnieren wir zwar auf dem sechsten Rang der DWL, doch wir etablierten uns in dieser Zeit in der A-Gruppe der Liga. Meine Aufgaben wurden dabei immer mehr und nicht einfacher. Ich spürte in der letzten Zeit, wie mich die Energie verlies, da musste ich als Abteilungsleiter reagieren und mich um einen Nachfolger kümmern“ begründet Luczak den Trainerwechsel .
 
Mit Luczak „geht“ auch sein langjähriger Freund und Begleiter Bernhard Müller, der seit sieben Jahren als Betreuer der Mannschaft tätig war und das Team als „gute Seele“ und treuer Helfer bestens unterstützt hatte. „Ohne Bernhard wären die vielen Trainerjahre für mich nicht möglich gewesen“ stellte Irek Luczak bei seiner Abschlussbesprechung in Hannover fest.
 
17 lange Trainer-Jahre
Als Jugendtrainer begann Luczak 1995 in der D-Jugend mit den Jahrgängen 1985/86 und jünger und begleitete diese bis in die A-Jugend, wo er dann bis zuletzt neben seinem Herren-Trainer-Posten tätig blieb. Auf dem Weg dorthin konnte sich der gebürtige Pole mit seinen Teams ganze sechs Mal unter die sechs besten Mannschaften in Deutschland spielen. Größte Erfolge in den Jugendklassen waren die Deutsche Vize-Meisterschaft der C-Jugend 2000 sowie die Bronze-Medaille bei der B-Jugend 2003.
Im Jahr 2000 im Männerbereich in der Verbandsliga Bayern gestartet, war es noch Luczaks einzige Saison als Spielertrainer und damals zweitbester Schütze, dann folgten die Aufstiege in die Oberliga Bayern (2001), Regionalliga Süd (2002), 2. Deutsche Wasserball-Liga (2005), die B-Gruppe der 1. Deutschen Wasserball-Liga (2007) und die A-Gruppe der 1. Deutschen Wasserball-Liga (2010) sowie der erste Europapokal-Auftritt des Vereins (2010 in Montenegro). Als Titel kamen der Verbandsliga-Meister 2001, Oberliga-Meister 2002, zweimaliger Bayerischer (2001, 2002) und zweimaliger Süddeutscher Pokalsieg (2004, 2005) hinzu.
 
Luczak: „Als wir 1999 einen Zehn-Jahres-Plan aufgestellt hatten, war das Ziel sich in der damaligen Regionalliga Süd zu etablieren. Dass wir uns 13 Jahre später in der Top 6 des deutschen Wasserballs etablieren, hätte damals sicher keiner geglaubt.“ Wohl auch nicht, dass man in dieser Saison erstmals die bestplatzierte Mannschaft Süddeutschlands werden würde.
 
Iordache – Coach mit großer Erfahrung
Luczak´s Nachfolger Cristian Iordache, in Bukarest (Rumänien) geboren, bereitet seit vier Jahren die britische Wasserball-Nationalmannschaft auf die Olympischen Sommerspiele 2012  in London  vor und wird im Anschluss an das wichtigste Multisport-Ereignis der Welt nach Weiden kommen. „Cristian war bereits in der vergangenen Saison einige Male in Weiden. Er vertrat mich bei Trainingseinheiten und Trainingsturnieren, einige Einheiten hatten wir dann sogar zusammen geführt. Mich hat seine Arbeit damals schwer beeindruckt und auch die Jungs aus dem Team gaben durchweg positives Feedback. Die Chemie hat einfach gestimmt“ so Luczak.
 
Iordache, der bereits mit 10 Jahren mit dem Wasserballspielen begann, spielte in diversen Jugendmannschaften von Dynamo Bukarest und in der Jugend- sowie Junioren-Nationalmannschaften Rumäniens.
Er begann in Bukarest seine Trainertätigkeit und trainierte von 1998 bis 2000 das U20-Nationalteam seines Landes, bevor er 2002 seine Heimat in Richtung Ägypten verließ und dort sechs Jahre die Sportklubs Alexandria und El Saied in Kairo als Cheftrainer führte.
Im Mai des Jahres 2008 begann er seinen Vertag in Manchester beim Britischen Schwimmverband zunächst als U19-Nationalcoach, dann als Assistenztrainer der Männermannschaft und schließlich ab 2009 als Cheftrainer der A-Nationalmannschaft, die sich seitdem unter seinen Fittichen auf das Unternehmen London 2012 akribisch vorbereitet.
 
Mit einem ausgeklügelten Programm des britischen Schwimmverbandes schaffte es der 43-jährige Rumäne die Nationalmannschaft aus der untersten europäischen Liga in eine sehr ernst zunehmende und starke Truppe zu formen, die nun auch auf Welt-Niveau konkurrenzfähig scheint und deren Spieler in den Top-Ligen Europas unter Vertrag stehen. Mit Jack Waller (2010/2011), Sean King (seit 2010) und Sean Ryder (seit 2011) hatte und hat auch der SV Weiden drei Auswahlathleten unter Vertrag und somit schon recht früh gute Kontakte zu Iordache und den britischen Verband.
Die gute Arbeit Iordaches ist auch darin dokumentiert, dass der Rumäne über die Olympischen Spiele hinweg britischer Nationalcoach bleibt und seine Arbeit fortführen wird.
Sicher wird Cristian auch das eine oder andere Mal mit der Nationalmannschaft unterwegs sein aber ganz weg bin ich ja nun auch nicht und kann dann Cristian vertreten“ so Luczak.
 
Sowohl Iordache als auch Luczak freuen sich nun, gemeinsam in die Saison 2012/2013 zu starten und dann mit frischem Wind auf der Trainerbank und hinter den Kulissen eine hoffentlich erfolgreiche Spielzeit absolvieren zu können.
 
SV Weiden, Herrenteam 2000 bis 2012 unter Irek Luczak
 
Verbandsliga-Bayern 2000/2001 (5. Liga)     -              Meister und Bayerischer Pokalsieger
Oberliga-Bayern 2001/2002 (4.)              -              Meister und Bayerischer Pokalsieger
Regionalliga Süd 2002/2003 (3.)             -              6. Platz
Regionalliga Süd 2003/2004 (3.)             -              4. Platz und Süddeutscher Pokalsieger
Regionalliga Süd 2004/2005 (3.)             -              2. Platz und Süddeutscher Pokalsieger
2. Deutsche Wasserball-Liga 2005/2006 (2.)  -              9. Platz
2. Wasserball-Liga Süd 2006/2007 (2.)       -              2. Platz
1. Deutsche Wasserball-Liga 2007/2008       -              12. Platz
1. Deutsche Wasserball-Liga 2008/2009       -              11. Platz
1. Deutsche Wasserball-Liga 2009/2010       -              6. Platz
1. Deutsche Wasserball-Liga 2010/2011       -              6. Platz und Europapokalteilnahme
1. Deutsche Wasserball-Liga 2011/2012       -              6. Platz

31.12.2011
unsere B-Jugend ist bei der Sportlerwahl 2011 mit dabei!

hier auf oberpfalznetz

oder gleich hier zur Abstimmung:

und auch unser Schwimmer Philipp Wolf vom SV Weiden!
22.11.2011
Fanbus nach Würzburg zum Bayern-Derby
Unterstützt unsere Wasserballer!

Termin: Samstag, den 03.12.2011
Abfahrt: ca. 11,00 Uhr
Rückkehr: ca. 20,00 Uhr
Gebühren: Spende nach Belieben

Wir wollen den Bus vollkriegen! Also bitte melden!

Bitte direkt bei mir oder Irek melden. (Kontakt)

Bernie

6.8.2011
TV-Berichterstattung für SV Weiden in der nächsten DWL-Saison gesichert
Physiotherapie Zwick als „Pate“

Die Bundesligawasserballer des Schwimmvereines Weiden können ihre Popularität in der Oberpfalz auch in der nächsten Saison weiter steigern. Das Oberpfälzer Fernsehen Oberpfalz TV wird in der Hauptrunde der Bundesliga Berichte von allen Heimspielen der Weidener in einer Sponsorpräsentation ausstrahlen.

Die Weidener Physiotherapiepraxis Zwick erwarb die Rechte an der Präsentation der Heimspiele der SV-Wasserballer im Montagssportmagazin des OTV „Rückpass“. Die ausführlichen Berichte unter dem wahrscheinlichen Titel: „Deutsche Wasserball-Liga in Weiden präsentiert von Physiotherapie Zwick“  werden am jeweiligen Montag nach jedem Heimspiel der Weidener in der Hauptrunde erscheinen. Anders als bis jetzt, als Wasserball zwar häufiger im OTV zu sehen war, doch mehr oder weniger als Kurzberichte in Zusammenfassung wichtiger Sportereignisse des jeweiligen Wochenendes in der Oberpfalz, werden die Wasserballspiele künftig als einzelne Events präsentiert.

Für uns ist es ein weiterer Schritt in Richtung Wasserballvermarktung in der Oberpfalz. Wir freuen uns, mit Barbara Zwick und Karlheinz Ströll die richtigen Partner für diese Sache gefunden zu haben und sind für den Vorschlag der Praxis sehr dankbar. Das soll der nächste Baustein unserer Bemühungen sein, den Wasserball attraktiv zu machen. Unsere Präsenz in der Oberpfälzer Presse ist schon sehr zufriedenstellend, jetzt kommen regelmäßig auch bewegte Bilder mit Wasserball ins regionale Fernsehen, damit ziehen wir den populärsten Sportarten nach“ äußert sich ein zufriedener Medienvertreter Bernhard Müller


Das Magazin „Rückpass“ ist Montags um 18,30 Uhr über Kabelfernsehen (regional) oder um 19,30 Uhr über Satellit und Internet (www.otv.de -livestream) zu sehen. Die Berichte werden später auch im Archiv des OTV zu finden sein.

Zwick

www.zwick-physio.de
www.otv.de

8.7.2011
7 Titel in 8 Meisterschaften
SV Wasserballer mit beeindruckender Saisonbilanz
 
(prg) Schon vor dem letzten Punktspiel der Saison können die Weidener Wasserballer über eine beeindruckende Bilanz berichten. Die 2. Mannschaft, die am Samstag ihr letztes Rundenspiel in der Oberliga Bayern in Würzburg zu absolvieren hat, steht seit vergangenem Sonntag bereits als Meister fest. Obwohl die Wodarz-Schützlinge am letzten Wochenende spielfrei hatten, profitierten sie von der Niederlage der Würzburger in Nürnberg und können damit nicht mehr vom zweiten Tabellenrang verdrängt werden. Der besagte 2. Platz bedeutet in diesjähriger Runde gleichzeitig den Meistertitel der Bayerischen Oberliga, nachdem der erstplatzierte Paris Lodron Salzburg außer Konkurrenz in der Liga startete.

Die zweite „Garde“ des Oberpfälzer Bundesligisten schließt damit als vorzeitiger Meister ihre Saison am kommenden Wochenende in Würzburg, will sich jedoch mit einem Sieg in die Ferien verabschieden. Trainer Wodarz kann zwar nicht auf alle seine Akteure zurückgreifen, doch er setzt konsequent auf die jüngsten im Team, die teilweise (3 Spieler) sogar mit einer Sondergenehmigung wegen ihres jungen Alters (U15) an der Runde teilnehmen.

Die Goldmedaille der Bayerischen Oberliga ist bereits die siebte in dem bisher beeindruckenden Saisonverlauf der Weidener Wasserballer. Die Max-Reger-Städter gewannen neben der Oberliga mit allen drei startenden Jugendteams die Titel in den jeweiligen Bayerischen und Süddeutschen Meisterschaften. Auch die erste Mannschaft schloß ihre vierte Bundesligasaison auf dem bisher besten (wie bereits 2010) 6. Platz nach der direkten Play-Off-Qualifikation.

Damit sind es 7 Goldmedaillen in einer Saison, die sicherlich das Prädikat der besten der bisherigen SV-Geschichte tragen kann. Es ist eine Bestätigung der konsequenten Arbeit aller Verantwortlichen, die sich jetzt nach eigenen Aussagen vor allem aufs Festigen des bereits Erreichten konzentrieren wollen.

Das Spiel am kommenden Samstag in Würzburg ist zwar das letzte Punktspiel der Weidener, doch Wasserball wird noch weiter gespielt. Auch die Weidener Zuschauer bekommen ihre Wasserballer noch zu sehen. Am 16. und 17.Juli spielen die kleinsten das traditionelle Allianz-Vorsatz-Pokal im vereinseigenen Schätzlerbad, am Dienstag den 19.Juli um 18,30 Uhr empfangen die Bundesligisten die Deutsche Junioren-Nationalmannschaft zu einem Freundschaftsspiel und am Samstag den 23. Juli schließt die erste Mannschaft gemeinsam mit SV Würzburg 05 die Saison 2010/11 mit zwei Spielen und einer gemeinsamen Abschlussfeier in Weiden ab. Die Vorbereitungen für die kommende Saison beginnen bereits am 16. August.


19.6.2011
SV-Weiden-Wasserball-Camp 2011
Hallo Kollegen,

wir waren fünf Tage im Wasserball-Camp in unseren Schätzlerbad. Ein kurzer Bericht soll Euch über das Geschehen an Beckenrand und Lagerfeuer informieren. Die Bilder sollen zeigen wie wichtig es für Training, Liga und Jugendarbeit ist Herr im eigenen Bad zu sein. Seit einiger Zeit mache ich mir Sorgen um unser Schätzlerbad. Wie werden die Bedingungen für unseren Sport, Jugendarbeit und Liga aussehen wenn sich der Betriebsmodus mit einer neuen Vorstandschaft ändert? Mir tun sich viele Fragen auf die ich gerne beantwortet hätte, aber nun zu den letzten fünf tagen in unseren Camp die mir besonders viel Spaß bereitet haben.

Mein besonderer Dank gilt den Trainern Gerhard Wodarz, Alex Schäfer und Florian Modl für Ihr Mitwirken. Es ist nicht selbstverständlich die Jugendlichen um 6 Uhr aus den Schlafsäcken zu stampern, seine Mittagspause zu opfern und am Abend um 17 Uhr wieder am Beckenrad zu stehen um fremde Kinder zu trainieren und zu erziehen.
An fünf Tagen wurde 25 Stunden spezifisches Wasserballtraining absolviert, davon alleine 20 im Wasser mit und ohne Ball.  Im Rahmenprogramm wurde durch Gruppenspiele, Rhytmusspiele und Orientierungsübungen der Teamzusammenhalt und das Selbstbewußtsein unserer Sportler gestärkt.

Unter http://www.netroute.de/Wasserball/WebpageBilderCamp2011/index.html können sie Einblick in unsere Arbeit nehmen und teilhaben.
Die Bilder stehen unter der Creative-Commons-Lizenz und dürfen unter "Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung" "Roland Steger SVWeidenWasserballCamp2011" zum Zweck des Vereinsarbeit (Homepage Jahresberichte und Werbung) verwendet werden.  Info: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/


Camp 2011

Ein Dank geht auch an alle weiteren Helfer und Mitwirkenden wie die Vorstandschaft des SV Weiden, die freundlichen Damen an der Kasse, den netten Herren an der Minigolfanlage, den Bademeistern, dem Reinigungsteam, den Campern fürs mitspielen beim Geocaching,  den beiden Triathleten Markus Legat und Marc Spickenreuter für das Konditionstraining am Nachmittag,  der Freiwilligen Feuerwehr für die Sturmwarnung, den Müttern und Omas für die Kuchenspenden, der Metzgerei Rass für die Spende, der Siedlergemeinschaft Krumme Äcker für Grill-Gas-EssensZelt-Axt-Säge-Lichterkette-Feuerstelle, Hans Schnabel für den Materialtransport, Frau Meichner vom Maria Seltmann Haus, Kunz Helmut Bademeister, der DLRG Weiden für Pfalster und Kühlschrank, dem JUZ Weiden fürs Spielmobil, Nina Steger für den Betrieb der Lagerbank, Petra Neulinger für den Frühstückssemmelservice, der Stadt Weiden mit Oberbürgermeister Kurt Seggewiß für die Freistellung vom Dienst sowie meinen Arbeitskollegen die mich in dieser Zeit vertreten mussten und allen voran meinen jugendlichen Wasserballern die sich stets zu meiner vollsten Zufriedenheit eingebracht haben.

Viele Grüße bis zum Camp 2012
Der Steger Roland


camp 2011

20.5.2011
King trifft 26 Mal – Zuschauerdurchschnitt steigt erneut
Statistik der Weidener Wasserball-Bundesliga-Saison – Spandau zum 31. Mal Meister

(prg) Für die Wasserballer der Schwimmvereins Weiden war die vierte Saison in der 1. Deutschen Wasserball-Liga 2010/2011 zwar mit dem Ausscheiden im Play-Off-Viertelfinale recht früh vorbei, bis zum Ende war es jedoch mehr als spannend in Deutschlands Elite-Liga. Während in den entscheidenden Spielen gegen den Abstieg Poseidon Hamburg erst im letzten der fünf Play-Down-Spiele gegen den Duisburger SV 98 unterlag und der SGW Leimen/Mannheim in die 2. Wasserball-Liga folgte, gab es in der Finalserie zwischen dem ASC Duisburg und den Wasserfreunde Spandau 04 Berlin nur knappste Ergebnisse und am Ende ein 3:1 nach Spielen und damit den 31. Deutschen Meistertitel für die Berliner.

Die Weidener Wasserballer zeigten sich recht zufrieden mit der Saison. Auch wenn kurz vor den Play-Offs eine bessere Ausgangsposition knapp verpasst wurde und auch im Play-Off-Viertelfinale nicht unbedingt die Form stimmte, am Ende stand wie auch im vergangenen Jahr Rang Sechs und damit das wieder beste Ergebnis in der Vereinshistorie zu Buche.

Trainer Irek Luczak war zwar auch in dieser Saison erneut über die Ausgeglichenheit und große Spielerdecke seiner Mannschaft erfreut, in der Saisonstatistik konnten doch einige Spieler herausragen, zumeist Weidens Nationalspieler: So kam SV-Schlußmann und Tschechiens Nationaltorhüter Valdimir Srajer auf gleich vier Benennungen zum Spieler des Tages und sicherte seinem SV-Team damit den einen oder anderen Punkt in der Defensive. Auch Eigengewächs und Deutschlands Jung-Nationalspieler Thomas Kick wusste zu gefallen und kam auf drei Nominierungen, während er mit seinen 25 Treffern auch als zweitbester Schütze der Mannschaft abschloß.

Bei den Torschützen gab es ein vierköpfiges Gespann, das zusammen gleich über 60 Prozent der SV-Tore warf. Dabei setzte sich der britische Nationalspieler und Weidens Neuzugang Sean King mit 26 Treffern knapp an die Spitze, gefolgt von Thomas Kick (25) sowie Serkan Dogdu (24) und Sven Luczak (21).

Dogdu, bereits seit dem Wiederbeginn in der Verbandsliga Bayern vor elf Jahren im Team und bereits drei Mal Weidens Torschützenkönig der Saison, konnte seine Torausbeute in der Historie der ersten Herrenmannschaft damit auf ganze 281 Treffer ausbauen und steht nun knapp hinter dem ebenfalls seit der Verbandsliga aktiven derzeitigen Kapitän der Mannschaft Thomas Aigner, der nach diesmal zehn Treffern nun mit 362 Toren weiter auf Platz Eins der ewigen Bestenliste steht.
 
Eigengewächse und eine echte Weidener Mannschaft
Neben Aigner und Dogdu ist aus dem aktuellen Bundesliga-Kader außerdem noch Paul Kosiba seit elf Jahren ohne Unterbrechung unter den bislang 48 in der Herren-Mannschaft eingesetzten Spielern dabei. Alleine dies bekräftigt die Marschroute der Weidener Verantwortlichen, mit möglichst eigenen Kräften zu spielen, zumal mit Thomas und Stefan Kick, Hans-Christoph und Thomas Aigner, Florian Bronold, Sven Luczak, Markus Glass, Michael Trottmann, Sebastian Roßmann, Jakob Ströll, Stefan Schirdewahn, Johannes Kellner, Serkan Dogdu und Paul Kosiba gleich 14 der 19 eingesetzten Spieler aus der eigenen Jugend stammen.

Welches Pech die Weidener zum Ende der Saison hin hatten, wird nun auch bei Auswertung der Spielzeit deutlich: Der vor dem zehnten Spieltag mit einem komplizierten Beinbruch ausgefallene britische Center und Neuzugang Jack Waller hatte bis zu diesem Zeitpunkt bereits ganze 18 Treffer beigesteuert und war damit der effektivste Torschütze der Saison (zwei Treffer pro Partie).

Ganze 19 Spieler kamen in der abgelaufenen Bundesliga-Saison zum Einsatz, wobei mit Srajer, Stefan und Thomas Kick, Kosiba, King und Dogdu gleich sechs Dauerbrenner im Einsatz und bei jedem Spiel aufgestellt waren.

Aus Sicht der Verantwortlichen erfreulich: Auch beim Zuschauerzuspruch konnte sich der SVW erneut steigern, knapp 8 Prozent mehr Besucher konnte man bei den Heimspielen verzeichnen. Mit dem Heimspiel gegen den neuen Deutschen Meister WF Spandau 04 Berlin gab es mit 245 Gästen die Rekordkulisse in der diesmal nur in der Weidener Thermenwelt ausgetragenen Saison.

Nachdem die Mannschaft um Coach Luczak direkt nach ihrem Ausscheiden aus den Play-Offs eine zweiwöchige Pause einlegte, befindet sich das Team nun bereits wieder im Training und der Vorbereitung auf die neue Saison. Zwar wird es in der Sommerzeit noch eine etwas längere Pause geben, um die Spiel- und Trainingsfreie Zeit nicht zu lange zu halten, sind die Wasserball-Cracks jedoch weiter fleißig.

Bereits jetzt schrauben die Verantwortlichen an dem Kader für die neue Saison. Während eine Rückkehr des verletzten Engländers Jack Waller unwahrscheinlich scheint, ist der SVW weiter mit dem britischen Schwimmverband in Gesprächen um in Zusammenarbeit weiter Goalgetter Sean King zu halten und unter Umständen einen weiteren britischen Center in die Nordoberpfalz zu holen. Auch mit den Stützen der Mannschaft und Weidener Eigengewächsen werden Gespräche geführt um so früh wie möglich Gewissheit für die neue Spielzeit zu haben.

Statistik des SV Weiden in der DWL-Saison 2010/2011
Beruhend auf 20 Liga-Spielen (davon eine Niederlage am grünen Tisch)

Heimspiele: 5 Siege, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen
Auswärtsspiele: 3 Siege, 0 Unentschieden, 7 Niederlagen
Gesamt: 8 Siege, 1 Unentschieden, 11 Niederlagen
Torverhältnis: 157 :185,
Spiel-Durchschnitt: 7,9 : 9,3
Höchster Sieg: 11:5 (2. Spieltag, Heimsieg gegen Bayer Uerdingen)
Höchste Niederlage: 4:16 (7. Spieltag, Heimniederlage gegen Spandau Berlin)
Zuschauerdurchschnitt: 170 (157 im Vorjahr)
Rekordkulisse: 245 (7. Spieltag gegen Spandau Berlin)

Spieler des Tages:
Srajer    4
T. Kick   3
King      1
Luczak S. 1
Dogdu     1
Schäfer   1
Jahn      1

Torschützen:
1. King         26
2. Kick T.      25
3. Dogdu        24
4. Luczak S.    21
5. Waller       18
6. Aigner T.    10
7. Schäfer       9
7. Jahn          9
9.  Bronold F.   6
10. Kosiba       4
11. Aigner H.C.  3
12. Kick S.      2

Einsätze: (nur 19 möglich, da eine Niederlage am grünen Tisch)
1. Srajer       19
1. Kick S.      19
1. Kick T.      19
1. Kosiba       19
1. King         19
1. Dogdu        19
7. Jahn         18
7. Aigner H.C.  18
7. Bronold F.   18
7. Luczak S.    18
11. Aigner T.   15
12. Schäfer     13
13. Waller       9
13. Kellner      9
15. Schirdewahn  3
16. Ströll       2
17.Roßmann       1
17. Trottmann    1
17. Glass        1

Tore pro Einsatz:
1. Waller        2
2. King          1,37
3. Kick T.       1,32
4. Dogdu         1,26
5. Luczak S.     1,17
6. Schäfer       0,69
7. Aigner T.     0,67
7. Jahn          0,50
9.  Bronold F.   0,33
10. Kosiba       0,21
11. Aigner H.C.  0,17
12. Kick S.      0,11

1. Deutsche Wasserball-Liga 20010/2011
Endtabelle (in Klammern Veränderung zum Vorjahr)

1. Wasserfreunde Spandau 04 Berlin (+-0) – qualifiziert für Euro-League
2.  ASC Duisburg (+-0) – qualifiziert für LEN-Trophy
3.  SG W98/Waspo Hannover (+2) – qualifiziert für LEN-Trophy
4.  SV Würzburg 05 (+4)
5. Wedding Berlin (+2)
6. SV Weiden (+-0)
7. OSC Potsdam (+3)
8. SV Bayer Uerdingen (-5)
9. WU Magdeburg (+-0)
10. SSV Esslingen (-6)
11. SG Neukölln (+3)
12. SV Cannstatt (-1)
13. SV Krefeld 72 (-2)
14. Duisburger SV 98 (-1)
15. Poseidon Hamburg (A) – Absteiger in die 2. Wasserball-Liga Nord
16. SGW Leimen/Mannheim (A) – Absteiger in die 2. Wasserball-Liga Süd

Tor-Statistik (letzte 11 Jahre)


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